Zwei starke Erdbeben haben Venezuela erschüttert. Viele Menschen sind gestorben, Tausende werden vermisst – aber jetzt kommt Hilfe aus vielen Ländern.

Am Mittwochabend hat die Erde in Venezuela zweimal hintereinander gebebt. Die Beben waren sehr stark, mit Werten von 7,2 und 7,5. Sie passierten westlich der Hauptstadt Caracas. Bislang sind mindestens 164 Menschen gestorben. Die Regierung befürchtet aber, dass es insgesamt mehr als 10.000 Tote sein könnten. Mehrere Tausend weitere Menschen wurden verletzt, wie Interimspräsidentin Rodríguez mitteilte.

Gerade jetzt helfen viele Länder, auch Deutschland. Ein Flugzeug der Bundeswehr ist bereits unterwegs. An Bord sind Helferinnen und Helfer vom Technischen Hilfswerk (THW) und Material, zum Beispiel für die Suche nach Verschütteten. Auch die Vereinten Nationen (UNO) koordinieren Hilfe. Der UNO-Nothilfekoordinator teilte mit: "Mehr als 50.000 Menschen nach Erdbeben in Venezuela vermisst". Aus aller Welt werden Hilfslieferungen geschickt.

Wenn dich solche Nachrichten beunruhigen, ist das völlig normal. Du kannst dich informieren, zum Beispiel bei seriösen Medien wie dem Deutschlandfunk. Spendenaktionen von Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz sind ein Weg, etwas zu tun. Hilf auch Freundinnen und Freunden, die Angst haben, und redet offen über eure Gefühle. In Krisensituationen ist Zusammenhalt wichtig – auch bei dir vor Ort.