Das schottische Parlament hat für eine neue Abstimmung über die Unabhängigkeit gestimmt, aber die Regierung in London sagt Nein.

Am Dienstag, den 27. Mai 2026, haben die Abgeordneten in Edinburgh dafür gestimmt, die britische Regierung um Erlaubnis für ein neues Unabhängigkeitsreferendum zu bitten. 72 stimmten dafür, 55 dagegen. First Minister John Swinney sagte danach: „Mit dem Mandat des Parlaments werde ich nun den Dialog mit der britischen Regierung aufnehmen.“

Schon 2014 durften die Schotten abstimmen. Damals entschieden sich 55 Prozent gegen die Unabhängigkeit. Doch der Brexit hat vieles verändert. Die Regierung in London lehnt ein neues Referendum jetzt strikt ab. Ein Sprecher von Premierminister Keir Starmer betonte: „Die britische Regierung unterstützt weder die Unabhängigkeit noch ein weiteres Referendum.“

Jetzt will Swinney innerhalb von zwei Wochen mit Starmer sprechen. Ob es wirklich ein Referendum geben wird, ist unklar. Denn das oberste Gericht hat 2022 entschieden, dass London zustimmen muss. Der Konflikt dürfte also noch länger dauern.

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