Die größte Bank Spaniens, Santander, hat im zweiten Quartal 2026 mehr Geld verdient als Analysten erwartet hatten.

Im zweiten Quartal 2026 – also in den Monaten April bis Juni – hat Santander insgesamt 15,7 Milliarden Euro eingenommen. Das sind neun Prozent mehr als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor. Unterm Strich blieben etwa 3,5 Milliarden Euro Gewinn übrig, drei Prozent mehr als im Vorjahr. Die Bank hat am Mittwoch in Madrid ihre Zahlen veröffentlicht. Analysten hatten mit weniger gerechnet, deshalb wurden die Ergebnisse als positiv aufgenommen.

Die Chefin von Santander, Ana Botín, will den Gewinn in diesem Jahr weiter steigern. Im vergangenen Jahr waren es 14,1 Milliarden Euro. Für das Jahr 2028 hat sie sich sogar mehr als 20 Milliarden Euro vorgenommen.

Zusätzlich plant Santander ein sogenanntes Aktienrückkaufprogramm über 6,9 Milliarden Euro. Das bedeutet: Die Bank kauft eigene Aktien an der Börse zurück. Davon profitieren Aktionärinnen und Aktionäre, weil der Gewinn auf weniger Aktien verteilt wird. Außerdem hat Santander im Februar die Übernahme der US-Bank Webster Financial angekündigt, die ebenfalls zum langfristigen Wachstum beitragen soll.