Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez sagt, dass soziale Netzwerke mit Verbindungen nach Russland und Israel falsche Informationen über die Lage in der spanischen Stadt Ceuta verbreitet haben.
Was ist passiert? Ende Juli kamen sehr viele Menschen in die spanische Stadt Ceuta in Nordafrika. Ceuta gehört zu Spanien, liegt aber in Marokko. Ministerpräsident Pedro Sánchez sagt, dass soziale Netzwerke mit Verbindungen nach Russland und Israel falsche Behauptungen über die Lage in Ceuta verbreitet haben. Diese falschen Informationen könnten laut Sánchez noch mehr Menschen dazu gebracht haben, nach Ceuta zu kommen. Falschinformationen sind Nachrichten, die nicht stimmen und absichtlich verbreitet werden, um Menschen zu beeinflussen.
Wer hilft? Die spanische Regierung versucht, die Verbreitung von Falschinformationen zu stoppen, und will mit anderen europäischen Ländern zusammenarbeiten. Auch die EU soll sich laut Sánchez besser um das Thema kümmern. Journalisten und Faktenchecker prüfen Beiträge in sozialen Medien, um falsche Behauptungen aufzudecken und richtigzustellen. In Schulen und Medienhäusern werden Programme angeboten, die jungen Menschen helfen, Nachrichten besser einzuordnen.
