Das EU-Gericht in Luxemburg hat entschieden, dass Italien seinen Fluggesellschaften während Corona legal mit 130 Millionen Euro helfen durfte.
Während der Corona-Pandemie 2020 standen viele Fluglinien still, weil kaum jemand reisen durfte. Italien hat seinen angeschlagenen Fluggesellschaften deshalb Geld gegeben - insgesamt 130 Millionen Euro. Das Geld sollte die Verluste durch die vielen abgesagten Flüge ausgleichen.
Die EU-Kommission in Brüssel prüft normalerweise, ob solche Hilfen den Wettbewerb im EU-Markt verzerren. Hier gab die Kommission grünes Licht. Die Fluglinie Ryanair, die selbst nicht zu den Empfängern gehörte, fand das nicht fair und klagte dagegen.
Die Richterinnen und Richter in Luxemburg haben die Klage nun abgewiesen. Sie sagten, dass es nicht gegen EU-Recht verstößt, wenn die Hilfen an eine italienische Betriebsgenehmigung geknüpft sind. So sollte das Geld vor allem den Unternehmen helfen, die am stärksten betroffen waren. Ryanair könnte noch vor den nächsten Gerichtshof gehen.
