Ein Geheimdienstbericht aus Europa sagt: Russlands Banken könnten 2026 in eine Krise rutschen.
Was ist passiert? Ein europäischer Geheimdienst hat einen Bericht veröffentlicht, der vor einer Bankenkrise in Russland im Jahr 2026 warnt. Grund dafür sind viele Kredite, die russische Banken an Rüstungsfirmen und Immobilienkäufer vergeben mussten. Außerdem haben über 13 Millionen Menschen in Russland drei oder mehr Kredite gleichzeitig laufen. Im Jahr 2025 haben mehr als 500.000 Russinnen und Russen Privatinsolvenz angemeldet, also Privatpleite erklärt. Das war fast ein Drittel mehr als im Jahr davor.
Was sagt Russland dazu? Die russische Zentralbank sieht das anders. Ihr Vizechef Filipp Gabunija sagt: „Schwachstellen im Finanzsektor sind nicht kritisch". Er meint, die Banken haben genug Geld zur Seite gelegt, um Probleme abzufangen. Auch Chris Weafer, ein Russland-Experte, sagt: „Russlands Wirtschaft stagniert, aber aufgrund der staatlichen Dominanz und der hohen Verteidigungsausgaben gibt es keine unmittelbare Finanzkrise". Der Finanzchef der größten russischen Bank Sberbank, Taras Skworzow, sagt sogar, alle hätten sich längst an die Sanktionen gewöhnt.
