Zwei NASA-Astronauten haben den Roboterarm der Internationalen Raumstation ISS repariert und dabei mehr als sieben Stunden im Weltall verbracht.
Stell dir vor, du musst ein riesiges Teil an einer Raumstation reparieren – und zwar nicht vom Boden aus, sondern direkt im Weltall. Genau das haben Jessica Meir und Chris Williams gemacht. Die beiden Astronauten der NASA sind aus der ISS ausgestiegen, haben sich Raumanzüge angezogen und im All an einem der Roboterarme der Station gearbeitet. Rund sieben Stunden waren sie dafür unterwegs – das ist länger als ein normaler Schultag.
Bei dem Einsatz haben sie ein schweres Bauteil ausgetauscht: ein Gelenk, das ungefähr 90 Kilogramm wiegt – so viel wie ein erwachsener Mensch. Das Gelenk sorgt dafür, dass sich der Roboterarm bewegen kann. Solche Arme sind an der ISS superwichtig: Sie helfen nämlich, dass Raumschiffe sicher andocken können, also an der Station festmachen, wenn sie zum Beispiel neue Vorräte oder Crew-Mitglieder bringen.
