Eine neue Studie der Bank UBS zeigt: In Deutschland gibt es immer mehr Menschen, die mehr als eine Million Dollar besitzen – doch das Vermögen ist sehr ungleich verteilt.

Eine Million Dollar – das sind nach dem aktuellen Wechselkurs etwa 880.000 Euro. Laut einer neuen Studie der Schweizer Großbank UBS gab es in Deutschland im vergangenen Jahr rund 2,6 Millionen solcher Dollar-Millionäre. Das sind etwa ein Prozent mehr als 2024. Weltweit wurden fast eine Million neue Millionäre gezählt, fast die Hälfte davon in den USA. Das Gesamtvermögen auf der Welt ist 2025 um 10,8 Prozent gewachsen – deutlich stärker als in den Jahren davor.

In Deutschland gehört das meiste Geld relativ wenigen Menschen: 3,9 Prozent der Erwachsenen besitzen 46 Prozent des gesamten Privatvermögens. Das bedeutet: Wenige besitzen sehr viel, viele besitzen wenig. Fast zehn Prozent der Deutschen haben laut UBS sogar weniger als 10.000 Dollar Vermögen. Die Bank sagt selbst: „Vermögen generiert Rendite – und diese Rendite wiederum schafft neues Vermögen." Reichtum wächst also oft von selbst weiter, wenn man schon viel hat.