Der Formel-1-Rennstall Red Bull will offenbar den Franzosen Gwen Lagrue verpflichten, um künftig junge Rennfahrer zu fördern.

Stell dir vor, ein Fußballverein sucht einen neuen Trainer für sein Jugendinternat – genau so etwas passiert gerade in der Formel 1. Bei Red Bull, dem Team von Max Verstappen, ist seit Ende 2025 die Stelle des Chefs für junge Fahrer frei. Dieser Chef war viele Jahre lang Helmut Marko. Er hat zum Beispiel Sebastian Vettel und Max Verstappen entdeckt und bis in die Formel 1 gebracht. Jetzt soll laut einem Bericht der Franzose Gwen Lagrue diesen Job übernehmen.

Gwen Lagrue ist so etwas wie ein Sportlehrer für Rennfahrer. Er sucht junge Talente, begleitet sie und hilft ihnen, besser zu werden. Das hat er zuletzt bei Mercedes gemacht. Dort hat er zum Beispiel George Russell betreut und ihm geraten, nicht in die DTM (eine andere Rennserie) zu wechseln, sondern sein Formel-1-Ziel weiterzuverfolgen. Auch Kimi Antonelli, der gerade die Formel-1-Weltmeisterschaft dominiert, hat Lagrue früh gefördert.

Eine offizielle Bestätigung von Red Bull steht noch aus. Falls der Wechsel klappt, bekommt Red Bull einen erfahrenen Experten, der in der Rennszene einen sehr guten Ruf hat. Für Fans heißt das: In Zukunft könnten neue Fahrer einen anderen Weg gehen als bisher – mal sehen, wer als Nächstes in der Formel 1 auftaucht.

Warum ist das für dich wichtig?

Wenn du Formel 1 schaust, entscheiden solche Personalwechsel mit, welche Fahrer du in den nächsten Jahren im Starterfeld sehen wirst.