Bei Red Bull wächst der Ärger über Max Verstappen, weil der vierfache Weltmeister seine Zukunft offen lässt. Gleichzeitig denkt ein anderer Fahrer laut über einen Wechsel nach.
In der Formel 1 brodelt es hinter den Kulissen. Das Team Red Bull wartet seit Wochen auf eine klare Antwort von seinem Starpiloten Max Verstappen: Bleibt er oder geht er? Die Bosse sind laut der niederländischen Zeitung „De Limburger" mittlerweile „extrem frustriert" – sie vermissen Loyalität und wollen so bald wie möglich wissen, wie es nächste Saison weitergeht. Verstappen selbst sagt öffentlich weiterhin nichts dazu.
Währenddessen sorgt ein anderer Name für Schlagzeilen: Oscar Piastri aus Australien soll McLaren, sein aktuelles Team, bereits informiert haben, dass er nach dieser Saison wechseln will. Hintergrund ist das schwierige Verhältnis zu seinem Arbeitgeber – im letzten Jahr wurde sein damaliger Teamkollege Lando Norris bei der Titelvergabe bevorzugt und wurde Weltmeister. Piastri soll deshalb das Vertrauen verloren haben und sich nach einer neuen Aufgabe sehnen.
Spannend wird es durch eine Verbindung: Piastris Manager ist Mark Webber, ein Ex-Red-Bull-Fahrer. Deshalb hat Piastri gute Kontakte nach Österreich. Er wird immer wieder als möglicher Nachfolger von Verstappen gehandelt – falls der Niederländer wirklich gehen sollte. Es ist sogar denkbar, dass Verstappen und Piastri ihre Cockpits direkt tauschen.
Vorerst bleibt alles offen. In der Formel 1 werden Fahrerverträge meist im Sommer neu verhandelt. Die nächsten Wochen könnten also zeigen, wer 2027 wo fährt.
