Der Komponist von „Ein bisschen Frieden" liegt im Münchner Umland im künstlichen Koma und seine Familie hofft, dass er wieder gesund wird.
Was ist passiert? Ralph Siegel, der 1982 den Eurovision-Wettbewerb mit „Ein bisschen Frieden" gewann, liegt seit Freitag im künstlichen Koma. Das ist ein Zustand, in dem Ärzte ihn mit Medikamenten in einen tiefen Schlaf versetzen, damit sein Körper sich erholen kann. Er wird im Harlachinger Krankenhaus bei München behandelt, das ganz in der Nähe seines Zuhauses in Grünwald liegt. Vor wenigen Wochen hatte er noch gesagt: „Gerade geht's mir gut, Gott sei Dank. Der Vorhang geht noch lange nicht zu."
Wer hilft? Seine Familie und sein engstes Umfeld stehen an seiner Seite. Seine Töchter Laura und Giulia Siegel hatten in den letzten Jahren oft über seine Krankheit berichtet. Auch Ärzte und Pflegekräfte im Krankenhaus kümmern sich rund um die Uhr um ihn. Zahlreiche Wegbegleiter aus der Musikszene wünschen ihm Genesung. Vor einem Jahr sagte er selbst: „Mein Lebenswille ist wieder da."
