Der dänische Radprofi Jonas Vingegaard hat in einem Interview erzählt, dass er letztes Jahr nicht glücklich war und sogar ans Aufhören gedacht hat.
Vingegaard sagte dem dänischen Sender TV2, dass das Leben als Radprofi ziemlich hart ist. Er muss lange von seiner Familie weg sein, immer auf sein Gewicht achten und viele Rennen fahren. „Es wird viel von einem verlangt“, erklärte er. Nach einem schweren Sturz bei der Baskenland-Rundfahrt 2024 war er zudem verletzt und unsicher, wie es weitergehen soll.
Sein Team hat auf seine Sorgen reagiert und die Saisonplanung verändert. So bekam er mehr Zeit zu Hause und musste nicht mehr so oft wochenlang unterwegs sein. „Sie haben mir angemerkt, dass ich im letzten Jahr nicht glücklich war“, sagte Vingegaard. Diese Änderungen haben ihm gut getan.
Trotz der schwierigen Phase war 2026 ein Traumjahr für ihn: Er gewann zum ersten Mal den Giro d'Italia, danach die Tour de France und zum Schluss auch die Vuelta in Spanien. Damit holte er alle drei großen Rundfahrten in einem Jahr. Neben Tadej Pogacar aus Slowenien gehört er damit zu den besten Fahrern der Welt. Vingegaard fühlte sich 2025 erschöpft, dachte ans Aufhören – doch mit neuem Plan und Teamunterstützung gewann er 2026 Giro, Tour und Vuelta.
