In Wien hat am Mittwoch ein Prozess gegen einen Imam begonnen, der die Hamas unterstützt haben soll.
Was ist passiert? In Wien steht seit Mittwoch ein österreichischer Imam vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, in einer Predigt im Jahr 2014 in Wien-Leopoldstadt die Hamas und sogenannte Jihad-Gruppen gelobt zu haben. Das Video der Predigt soll er später auf YouTube gestellt haben. Die Staatsanwaltschaft Graz sieht darin eine antisemitische Hetze und eine Mitgliedschaft in einer kriminellen und einer terroristischen Vereinigung. Der Prozess ist der erste aus dem großen Ermittlungskomplex rund um die Operation Luxor, bei der es um Verbindungen zur Hamas und zur Muslimbruderschaft ging.
Wer hilft? Die Justiz kümmert sich um die Aufklärung. Ein Gericht in Wien prüft die Vorwürfe gegen den Imam Schritt für Schritt. Daneben laufen laut Staatsanwaltschaft Graz noch Verfahren gegen 13 weitere Beschuldigte. Auch Verfassungsschutz und Polizei haben den Fall untersucht, weil es in Österreich klare Regeln gegen Aufrufe zu Gewalt und Terror gibt.
