Der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) warnt vor einer geplanten Streamingabgabe von zwölf Prozent auf die Umsätze von TV-Sendern und On-Demand-Anbietern in Österreich.
Wirtschaftliche Bedrohung für Medienbranche
Die geplante Abgabe liegt laut VÖP über internationalen Vergleichswerten und kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für die Branche. Die wirtschaftliche Situation bedrohe bereits die Existenz privater TV-Sender und audiovisueller On-Demand-Dienste in Österreich. Hinzu komme, dass immer mehr Werbebudgets aus Österreich an ausländische Digitalunternehmen fließen.
In den vergangenen zwölf Monaten habe die Branche bereits einen Rückgang der Arbeitsplätze um zehn bis zwanzig Prozent verzeichnet. Weitere Belastungen würden laut VÖP „Hunderte Jobs“ sowie die Produktion österreichischer Inhalte gefährden. Investitionen in Nachrichten, Magazine oder Regionalberichterstattung müssten reduziert werden, ebenso wie Ausgaben für Sport- und Lizenzrechte.
