Greenpeace wirft FIFA-Boss Infantino vor, bei der WM 2026 zu viel zu fliegen – die FIFA findet das so nicht.
Die Fußball-WM 2026 ist riesig: 104 Spiele in 16 Stadien, verteilt auf die USA, Kanada und Mexiko. Damit die Fans und die Funktionäre alle Spiele erreichen können, wird viel geflogen. Berichten zufolge will FIFA-Präsident Gianni Infantino pro Tag zwei Spiele besuchen und dafür unter anderem einen Privatjet des Sponsors Qatar Airways benutzen. Andere Städte liegen bis zu 4.500 Kilometer auseinander – weiter als die ganze Strecke von Lissabon nach Moskau.
Die Umweltorganisation Greenpeace USA findet das nicht gut. John Hocevar von Greenpeace sagte, tägliches Fliegen in Privatjets zeige nicht, dass die FIFA den Klimawandel ernst nehme. Das Forschungsinstitut New Weather Institute schätzt, dass die WM 2026 so viele CO₂-Emissionen verursacht wie kaum ein Sportereignis zuvor – allein 7,7 Millionen Tonnen davon sollen aus dem Flugverkehr stammen.
