Beim ersten Spiel der Fußball-WM 2026 kam Portugal gegen die DR Kongo nicht über ein 1:1 hinaus, und Altstar Cristiano Ronaldo steht im Zentrum der Kritik.
Was ist passiert? Portugal gilt als einer der Turnierfavoriten, doch am ersten Spieltag reichte es in Houston nur zu einem 1:1 gegen Außenseiter DR Kongo. João Neves traf für Portugal, in der Nachspielzeit der ersten Hälfte glich Yoane Wissa aus. Cristiano Ronaldo, 41 Jahre alt und damit ältester Feldspieler in einer WM-Startelf, blieb über die gesamten 90 Minuten unauffällig: null Schüsse aufs Tor, null Dribblings, null Schlüsselpässe. Nach dem Spiel verließ er das Stadion wortlos an rund 60 wartenden Journalisten vorbei und ging direkt in die Kabine.
Wer hilft oder vermittelt? Im Team versucht Verteidiger Ruben Dias zu beruhigen. Er sagt, Ronaldo stehe schon immer im Rampenlicht, das gehöre dazu, und der ganze Rummel sei „nur Lärm der Medien“. Trainer Roberto Martínez betont, Portugal könne sich in der Gruppenphase noch steigern. Und Ronaldo selbst postete auf Social Media: „Es war nicht der Start, den wir wollten, aber das ist noch lange nicht zu Ende. Kopf hoch und Fokus auf das nächste Spiel.“ Am Dienstag wartet das Gruppenspiel gegen Usbekistan – eine echte Chance, die Diskussion schnell wieder ruhiger zu machen.
