Zwei Polizisten aus Baden haben einen Mann gerettet, der einen Herzstillstand hatte – und das mit einer halben Stunde Herzdruckmassage.

Stell dir vor, jemand bricht zusammen und atmet nicht mehr. Genau das ist am 10. Juli 2026 in einem Wohnhaus in Baden in Niederösterreich passiert. Ein 51-jähriger Mann hatte einen Herzstillstand – das heißt, sein Herz hat nicht mehr richtig geschlagen.

Zum Glück waren schnell zwei Polizisten da: eine Frau und ein Mann. Sie haben sofort geprüft, ob der Patient atmet, und dann sofort angefangen, auf seine Brust zu drücken. Das nennt man Herzdruckmassage. Dabei drückt man immer wieder fest auf den Brustkorb, damit das Blut weiter durch den Körper fließt.

Normalerweise machen das Rettungssanitäter. Aber die beiden Polizisten mussten eine halbe Stunde lang durchhalten – also 30 Minuten am Stück. Sie haben sich dabei abgewechselt, weil es sehr anstrengend ist. Zeitgleich, also genau zur gleichen Zeit, kam auch der Rettungsdienst dazu und hat alles für die weitere Hilfe vorbereitet.

Nach einer Weile kam dann auch ein Notarzt. Er hat spezielle Medizin-Geräte angeschlossen und nochmal kräftiger geholfen. Endlich, nach rund 30 Minuten, konnten die Helfer wieder einen Herzschlag messen. Das war eine riesige Erleichterung für alle.

Danach wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber, dem Christophorus 3, in ein großes Krankenhaus nach Wiener Neustadt geflogen. Dort wurde er weiter behandelt. Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, dass man im Notfall sofort hilft – auch wenn man kein Arzt ist.