Ein hoher europäischer Politiker hat den Fußball-Verband Fifa hart kritisiert – wegen Geld, Wetten und politischer Einmischung.

Was ist passiert? Alain Berset, der Chef des Europarats, hat am Sonntagabend die Fifa deutlich kritisiert. Er sagte, dass die große Party des Turniers zwar vorbei ist, aber viele Probleme bleiben. Es geht um rassistische Beleidigungen auf den Rängen, um Sportwetten, die in Stadien erlaubt sind, und um einen Deal mit einem Wettanbieter, der viel Geld kostet. Berset sagte auch, dass die Fifa Regeln verbiegt, wenn mächtige Politiker Druck machen.

Wer hilft? Der Europarat, dem 46 Länder – auch Deutschland – angehören, fordert die Fifa zum Handeln auf. Berset schlägt einen Arbeitsdialog vor, also ein gemeinsames Gespräch, das jetzt starten soll. Sein Ziel: Bis zur nächsten WM im Jahr 2030 soll ein klarer Plan stehen, wie der Fußball sauber und fair bleibt. Auch die Uefa, der europäische Fußball-Verband, hat laut reagiert und gesagt: Eine Entscheidung der Fifa habe eine rote Linie überschritten.