Der Ex-Nationalspieler Lukas Podolski hat nach dem schwachen WM-Auftritt der deutschen Mannschaft deutliche Worte gefunden und fehlende Führung im Team kritisiert.

Deutschland ist bei der WM in Amerika wieder früh ausgeschieden – das dritte schlechte Turnier in Folge. Der frühere Nationalspieler Lukas Podolski hat sich dazu in der "Sport Bild" geäußert und die Mannschaft sowie den Trainer kritisiert. Wichtig zu wissen: Podolski hat 130 Länderspiele für Deutschland bestritten und weiß, wovon er redet.

Seine Hauptkritik: Im Team hat sich keiner richtig durchgesetzt. "Keiner übernimmt Verantwortung", sagt er. Außerdem meint er, dass Spieler heute zu angepasst seien: "Weil die Spieler heutzutage glatt gebügelt werden. Man darf sich zu nichts bekennen, anecken." Als positives Beispiel nennt er Antonio Rüdiger von Real Madrid, der sich nicht versteckt. Gleichzeitig sagt Podolski auch, dass solche Spieler oft kritisiert werden, wenn sie eben genau das tun – eckig und direkt sein.