Papst Leo XIV. hat vor dem spanischen Parlament gesprochen und mehr Frieden sowie Hilfe für Menschen auf der Flucht gefordert.
Bei seinem einwöchigen Besuch in Spanien hat Papst Leo XIV. am Montag vor dem Parlament in Madrid eine wichtige Rede gehalten. Er sagte, dass Waffen keinen echten und dauerhaften Frieden bringen können. Statt mehr aufzurüsten, brauche die Welt mehr Gespräche und Gerechtigkeit. Frieden bedeutet für ihn diplomatischen Mut, ethische Verantwortung und Respekt vor allen Völkern. Er warnte, dass Kriege immer eine Niederlage für die Menschheit sind, weil sie zeigen, dass Verhandlungen gescheitert sind.
Viele Menschen verlassen ihre Heimat, weil es dort unsicher ist oder weil sie kaum eine Zukunft sehen. In den letzten Jahren sind zum Beispiel viele Bootsflüchtlinge aus Westafrika auf den Kanarischen Inseln angekommen. Der Papst forderte deshalb, dass Länder diesen Menschen besser helfen sollen. Er wird die Kanaren im Laufe seiner Reise selbst besuchen, um auf das Thema aufmerksam zu machen.
