Papst Leo XIV. hat seine erste Enzyklika veröffentlicht und warnt darin vor den Risiken von Künstlicher Intelligenz.

Am Montag hat Papst Leo XIV. im Vatikan ein wichtiges Dokument vorgestellt: seine erste Enzyklika. So ein päpstliches Schreiben ist eine Art offener Brief, in dem der Papst zu einem großen Thema Stellung nimmt. Diesmal geht es um Künstliche Intelligenz – also Computerprogramme, die selbst lernen und Entscheidungen treffen können.

Der Papst macht sich große Sorgen. Er sagt, dass große Tech-Konzerne zu viel Macht haben und mit KI zum Beispiel Wahlen beeinflussen oder Kriege leichter machen könnten. Er fordert, dass solche selbstlernenden Waffen verboten werden müssen.

Aber es geht auch um die Menschen hinter der Technik. Leo erinnert daran, dass für unsere Handys und Computer oft Arbeiterinnen in anderen Ländern unter schlechten Bedingungen schuften. Sogar von Menschenhandel ist die Rede.