Beim österreichischen Sender ORF wurde ein wichtiger Manager, Pius Strobl, freigestellt – also vorläufig vom Dienst befreit.

Was ist passiert? Beim ORF gibt es Ärger um einen der bestbezahlten Manager des Senders. Pius Strobl, der mehrere große Abteilungen leitet, wurde am Montag freigestellt. Das bedeutet: Er muss vorerst nicht mehr zur Arbeit kommen, bis alles geprüft ist. Der Sender hat das gegenüber einer Zeitung bestätigt. Der Grund sind sogenannte Compliance-Vorwürfe – also der Verdacht, dass er sich nicht an die Regeln des Unternehmens gehalten haben soll. Es geht unter anderem darum, dass er mit eigenen Firmen Geld verdient haben soll, während er beim ORF angestellt war, und dass er angeblich auch während Krankenständen für andere Firmen gearbeitet haben soll. Strobl selbst sagt, er habe niemandem geschadet und allenfalls geholfen, wenn jemand Hilfe brauchte.