Bei den Bregenzer Festspielen am Bodensee wurde jetzt eine neue, riesige Inszenierung von „La Traviata" gezeigt – und alle Karten sind schon weg.
Stell dir eine riesige Bühne vor, die auf einem See schwimmt: Genau dort findet gerade die Oper „La Traviata" statt. Bei den Bregenzer Festspielen in Österreich wird die Geschichte von Violetta erzählt, einer eleganten Frau im Paris der „Roaring Twenties", also der wilden Zwanzigerjahre. Das Besondere: Es ist das erste Mal, dass dieses bekannte Stück auf der berühmten Seebühne gespielt wird.
Die Bühne sieht aus wie ein riesiger zerbrochener Spiegel. Er ist 700 Quadratmeter groß, 25 Meter hoch und besteht aus 86 Teilen, die sich bewegen lassen. Wenn sich die Teile verschieben, entsteht immer ein neues Bild – ein bisschen wie bei einem Kaleidoskop. Auch ein Wasserbecken, das schon bei einer früheren Produktion benutzt wurde, gehört dazu.
