Oman hat vorgeschlagen, dass Schiffe die Straße von Hormuz wieder ohne Gebühren passieren dürfen. Der Iran muss dem Vorschlag aber noch zustimmen.
Die Straße von Hormuz ist eine schmale Meerenge zwischen dem Iran und Oman. Durch sie läuft ein großer Teil des weltweit transportierten Öls. Nach Medienberichten hatte der Iran die Meerenge zuletzt geschlossen, was den Welthandel beunruhigte.
Jetzt hat Oman einen Vorschlag gemacht: Auf der südlichen Route sollen Schiffe wieder frei fahren können wie vor dem Krieg. Auf der nördlichen Route entlang der iranischen Küste brauchen Schiffe zwar eine Erlaubnis aus Teheran, sollen aber keine Gebühren zahlen.
Verhandelt wird zwischen dem omanischen Außenminister Badr al-Busaidi und seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi. Treffen gab es in der omanischen Hauptstadt Maskat. Das omanische Außenministerium sagte, die Gespräche würden auf technischer und politischer Ebene weitergehen.
Der Vorschlag hängt mit einem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zusammen. Darin ist vorgesehen, dass der Iran sich mit Oman und den Anrainerstaaten über die Verwaltung der Meerenge einigt. US-Präsident Donald Trump hatte Gebühren für die Durchfahrt als inakzeptabel bezeichnet.
