Am Mittwochabend spielt Crystal Palace in Leipzig um den Conference-League-Titel – es ist das letzte Spiel von Trainer Oliver Glasner, und es könnte historisch werden.
Stell dir vor: Du trainierst einen Fußballklub, gewinnst einen Pokal, wirst aber wegen einer Besitzer-Regel in einen anderen Wettbewerb gesteckt. Genau das ist Oliver Glasner mit Crystal Palace passiert. Nach dem FA-Cup-Sieg durfte sein Team nicht in der Europa League starten, sondern nur in der Conference League. Das fand Glasner unfair, aber er blieb dran.
Glasner ist Österreicher und hat schon mit Eintracht Frankfurt sensationell die Europa League gewonnen. Jetzt will er mit Palace den allerersten Europapokal der Vereinsgeschichte holen. Das wäre so, als ob du bei einem großen Turnier gegen alle Erwartungen ganz oben stehst.
Er ist ein Trainer, der nicht gleich aufgibt, wenn es schwierig wird. Er sagt: „In schwierigen Momenten brauchst du Unterstützung: nicht jemanden, der dich tritt, sondern jemanden, der dich umarmt.“ Die Fans von Crystal Palace haben genau das getan – und deshalb hat er sich in London richtig zu Hause gefühlt.
