Österreich hat eine neue KI-Anwendung namens GovGPT gestartet, die Behördenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter bei ihrer Arbeit unterstützen soll.
Stell dir vor, du arbeitest in einem Büro und hast einen Assistenten, der Texte für dich zusammenfasst oder beim Schreiben hilft. Genau so ein Werkzeug soll GovGPT für die Angestellten der österreichischen Verwaltung sein. Damit können sie Texte verfassen, Dokumente kürzer zusammenfassen und Informationen in Wissenssammlungen ordnen. Präsentiert wurde das Tool am Montag von Staatssekretär Alexander Pröll, der für Digitalisierung zuständig ist. Das Besondere: Das Programm läuft auf Servern des Staates selbst und nicht bei einem privaten Unternehmen im Ausland.
Zuerst wird GovGPT im Bundeskanzleramt, also im Büro der Regierung, eingesetzt. Danach folgen andere Teile der Verwaltung. Bis Ende des Jahres sollen rund 250.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit arbeiten können. Es ist Teil einer größeren Initiative namens "Public AI", zu der auch ein Chatbot für Bürgerinnen und Bürger gehört, der noch im Juli auf der App "ID Austria" startet. Er heißt "ida" und soll bei Fragen rund um Behörden helfen.
