Bei der Segel-EM in Deutschland hat es für die österreichischen Boote nicht ganz für die Finalrennen gereicht.

Bei den Europameisterschaften der Klassen 49er, 49erFX und Nacra 17 vor Eckernförde an der Ostsee sind die Boote aus Österreich leider nicht in die Medal Races gekommen. Das sind die spannenden Finalrennen, in denen am Ende die Medaillen vergeben werden. Dafür muss man unter den besten zehn Booten seiner Klasse landen.

Am knappsten dran war das Duo Laura Farese und Matthäus Zöchling im Nacra 17, einer schnellen Katamaran-Klasse. Sie segelten am Ende auf Platz elf und damit nur vier Punkte hinter dem letzten Qualifikationsplatz. Das ist wirklich Pech, weil ein bisschen mehr Wind oder ein besserer Tag gereicht hätte.

Im 49er, einer Klasse mit zwei Männern in einem schnellen Skiff, konnten sich Keanu Prettner und Jakob Flachberger zum Schluss noch auf Rang 17 verbessern. Das zeigt, dass sie über die Regatta hinweg dazugelernt haben und im nächsten Rennen wieder angreifen können.

Für den Österreichischen Segel-Verband war die EM trotzdem ein wichtiger Test. Solche großen Regatten helfen den Teams, ihre Form zu prüfen und sich auf die nächsten internationalen Wettkämpfe vorzubereiten.

Wenn dich Segeln interessiert: In Österreich gibt es viele Vereine, in denen du das Segeln lernen kannst. Viele Olympiasiegerinnen und Olympiasieger haben als Kinder in einem Segelclub angefangen.