Der Chip-Riese NVIDIA baut in Japan riesige KI-Fabriken und arbeitet mit bekannten Roboter-Firmen zusammen – das verändert, wie Industrie und Alltag aussehen könnten.

Du hast schon von KI gehört, die Texte oder Bilder erzeugt. Aber KI steckt jetzt auch in Robotern. Genau darum ging es diese Woche in Tokio. NVIDIA-Chef Jensen Huang hat dort verkündet, dass sein Unternehmen eng mit japanischen Roboter-Herstellern wie Fanuc und Yaskawa Electric zusammenarbeitet. Gemeinsam wollen sie Industrie-Roboter schlauer machen – also zum Beispiel Maschinen in Fabriken, die Teile zusammenbauen, prüfen oder transportieren.

Damit diese smarten Roboter überhaupt funktionieren, braucht man riesige Computer. NVIDIA baut deshalb in Japan gerade eine sogenannte KI-Fabrik. Sie nutzt 27.500 der neuesten NVIDIA-Chips (Vera Rubin) und hat eine Kapazität von 140 Megawatt. Diese Rechenleistung soll unter anderem dem staatlichen Projekt FRONTia des japanischen Wirtschaftsministeriums zugutekommen. Zu den Eigentümern der Firma Noetra, die das Projekt umsetzt, gehören der japanische Staat und Sony.