Die Schwester von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat gesagt: Die Atomwaffen ihres Landes sind nicht mehr verhandelbar - egal was andere Staaten sagen.
Kim Yo Jong, die Schwester von Machthaber Kim Jong Un, hat eine klare Botschaft an den Rest der Welt geschickt. Über die staatliche Nachrichtenagentur KCNA hat sie erklärt, dass Nordkoreas Atomwaffen eine "unumkehrbare Realität" sind. Mit anderen Worten: Pjöngjang plant nicht, seine Atomwaffen abzugeben - auch wenn Länder wie die USA das fordern.
Die USA haben darauf geantwortet, dass sie weiter mit Nordkorea reden wollen - und zwar "ohne Vorbedingungen". Gleichzeitig halten sie aber an ihrem Ziel fest, dass Nordkorea komplett auf Atomwaffen verzichten soll. Im Klartext: Washington will reden, aber das Thema Atomwaffen bleibt auf dem Tisch.
Die Sache hat einen konkreten Hintergrund: Am Montag soll Chinas Präsident Xi Jinping nach Nordkorea reisen. Es ist sein erster Besuch dort seit 2019. China ist Nordkoreas wichtigster Verbündeter und hat im UN-Sicherheitsrat zuletzt mit Russland verhindert, dass neue Sanktionen gegen Pjöngjang verhängt werden.
