Nordkorea und Russland haben bei einem Treffen in Moskau angekündigt, noch enger zusammenzuarbeiten – militärisch und politisch.
Was ist passiert? Die Außenministerin von Nordkorea, Choe Son Hui, ist nach Moskau gereist. Dort hat sie sich mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und mit Präsident Wladimir Putin getroffen. Beide Länder haben danach gesagt: Wir machen weiter viel zusammen, vor allem in Sicherheitsfragen. Nordkorea hat zum Beispiel seine "unveränderte Unterstützung für sämtliche innen- und außenpolitische Maßnahmen" Russlands erklärt. Russland hat im Gegenzug seine "volle Unterstützung" für Nordkorea zugesagt. Die Delegation aus Nordkorea hat auch an einem Soldaten-Denkmal in Moskau einen Kranz niedergelegt und der Gefallenen gedacht. Nordkorea benutzt dabei den Ausdruck "Heiligen Krieg zur Zerschlagung des Faschismus".
Wer hilft? Viele Länder auf der Welt schauen genau hin, was zwischen Nordkorea und Russland passiert. Internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen versuchen, auf Kriege und Waffenlieferungen Einfluss zu nehmen. Auch Journalistinnen und Journalisten berichten darüber, was offiziell gesagt wird – zum Beispiel die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Regierungen anderer Länder prüfen, ob sie mit Sanktionen reagieren, also mit Strafen gegen die beteiligten Staaten. Auf diese Weise soll Druck aufgebaut werden, damit weniger Waffen geliefert und weniger Kriege geführt werden.
