Andy Burnham ist neuer Premierminister in Großbritannien und will, dass alle Britinnen und Briten ab dem 1. Oktober weniger für Strom zahlen.
In Großbritannien hat sich politisch einiges getan: Andy Burnham wurde am Montag zum neuen Premierminister ernannt. Schon am nächsten Tag hat er über die Downing Street – das ist der offizielle Amtssitz des Premiers – eine wichtige Entscheidung verkündet: Ab dem 1. Oktober sollen die Menschen in Großbritannien weniger für ihre Stromrechnungen bezahlen. Worum genau die Entlastung geht und wie hoch sie ausfällt, wurde noch nicht im Detail erklärt.
Das Geld für die Entlastung will Burnham anderswo einsparen. Er stoppt ein Programm, bei dem jeder Beschäftigte in Großbritannien einen digitalen Ausweis bekommen sollte, um gegen illegale Einwanderung vorzugehen. Dieses Programm hätte rund 1,8 Milliarden Pfund gekostet (etwa 2,12 Milliarden Euro). Ein Ausschuss im Parlament, also ein Gremium aus Abgeordneten verschiedener Parteien, hatte das Projekt im Vorfeld sogar als „Fiasko" bezeichnet – also als ein gescheitertes Vorhaben.
