Khalil al-Haja ist der neue Chef der Hamas – und er setzt auf Kontinuität statt Veränderung.

Khalil al-Haja wurde am Montag zum neuen Anführer der Hamas gewählt. In seiner ersten Rede nach der Wahl sagte er, die Hamas solle ihren bisherigen Kurs fortsetzen. Er forderte, dass Israel die Kämpfe im Gazastreifen sofort beendet und sich komplett zurückzieht. Die Hamas gehört zu den Gruppen, die von vielen Staaten als Terrororganisation eingestuft werden. Al-Haja ging in seiner Rede nicht auf das Thema Entwaffnung ein – also darauf, dass die Hamas ihre Waffen abgeben soll. Das ist aber ein wichtiger Punkt im Friedensplan von US-Präsident Donald Trump.

Seit Oktober 2025 gilt im Gazastreifen offiziell eine Waffenruhe. Trotzdem kommt es immer wieder zu Angriffen und Gewalt. Viele internationale Vermittler – darunter die USA, Katar und andere Staaten – versuchen, zwischen Israel und der Hamas zu verhandeln. Auch Hilfsorganisationen leisten humanitäre Hilfe für die Menschen vor Ort. Katar spielt eine besondere Rolle, weil al-Haja dort die letzten Jahre gelebt hat und das Land als Gesprächsort dient. So gibt es mehrere Akteure, die aktiv an einer Lösung arbeiten.

Was kannst du tun? Wenn dich der Nahost-Konflikt beschäftigt, informiere dich über seriöse Quellen wie die Tagesschau, die Deutsche Welle oder die BBC. Sprich mit Freunden, Eltern oder Lehrern darüber, wenn dich Nachrichten belasten. Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen oder das Rote Kreuz setzen sich vor Ort für Menschen im Gazastreifen ein – auch Spenden oder ehrenamtliches Engagement können einen Unterschied machen.