Die Staatsanwaltschaft untersucht, ob der Gründer der Signa Holding nachträglich Unterschriften auf ein wichtiges Dokument gesetzt hat.

Die Staatsanwaltschaft (WKStA) hat einen neuen Verdacht gegen René Benko veröffentlicht. Sie glaubt, dass er Ende November 2023 auf einem Beschluss des Gesellschafterkomitees der Signa Holding nachträglich die Unterschriften von drei Aufsichtsräten hinzugefügt hat: Torsten Töller, Ernst Tanner und Hans-Peter Haselsteiner. Benko sagt: Das stimmt nicht. Er weist die Vorwürfe zurück.

Die Staatsanwaltschaft sagt selbst: Ein Verdacht ist noch kein Urteil. Erst wenn ein Gericht entscheidet, weiß man wirklich, was passiert ist. Bis dahin gilt für Benko die Unschuldsvermutung.

Wer hilft, den Fall aufzuklären? Eine eigene Ermittlungsgruppe der Polizei, die „Soko Signa", arbeitet mit der Staatsanwaltschaft zusammen. Sie befragen Zeugen, sichten Dokumente und prüfen, was wirklich auf dem Papier stand. Die Verteidigung von Benko darf dabei genauso ihre Sicht der Dinge erklären. So funktioniert ein Rechtsstaat: Beide Seiten kommen zu Wort, und am Ende entscheidet ein unabhängiges Gericht.