Die Ukraine hat in der Nacht Ölanlagen in Russland angegriffen, und auf der besetzten Halbinsel Krim müssen die Leute jetzt beim Tanken sparen.
Was ist passiert? In der Nacht zum 31. Mai 2026 hat die Ukraine mit vielen Drohnen gleichzeitig Öldepots und Fabriken in Russland angegriffen, die Benzin und Diesel herstellen. Getroffen wurden ein großes Tanklager am Asowschen Meer und eine wichtige Raffinerie tief im Landesinneren. Russische Behörden sagen, sie hätten über 200 Drohnen abgefangen, aber einige haben ihre Ziele trotzdem erreicht. Weil dadurch weniger Treibstoff produziert werden kann und auf der Krim selbst eine Raffinerie schon seit zwei Tagen brennt, wurde das Benzin dort knapp.
Wer hilft? Die Internationale Atomenergiebehörde, kurz IAEA, kümmert sich um einen besonders gefährlichen Vorfall: Am Atomkraftwerk Saporischschja hat eine Drohne ein Loch in die Wand einer Halle gerissen. Die IAEA schickt sofort Experten hin, um den Schaden zu prüfen und sicherzustellen, dass keine Radioaktivität austritt. Ihr Chef Rafael Grossi warnt, dass Angriffe auf Atomkraftwerke extrem gefährlich sind – er nennt es „ein Spiel mit dem Feuer“. Die Inspektion soll Klarheit bringen und weitere Risiken verhindern.
