Am Donnerstag endete die Frist für die Bewerbung um die Spitzenposition beim öffentlich-rechtlichen Sender ORF.

Stell dir vor, du könntest dich für den Chefposten deines Lieblingssenders bewerben. Genau das ist beim ORF passiert. Der ORF ist Österreichs größter Fernseh- und Radiosender, finanziert durch Gebühren, die alle Haushalte zahlen. Die Person an der Spitze entscheidet mit, welche Sendungen produziert werden und wohin sich der Sender entwickelt.

Mehrere Leute wollen diesen Job machen. Einer davon ist Clemens Pig, der bisher die Nachrichtenagentur APA geleitet hat. Er sagt, der ORF sei eine wichtige demokratische Einrichtung und er wolle dafür sorgen, dass die Menschen dem Sender vertrauen. Auch Kathrin Zierhut-Kunz, die schon beim ORF arbeitet, möchte den Job. Sie kennt den Sender gut und will ihn moderner machen.

Spannend ist auch Johannes Larcher: Er hat früher kurz beim ORF gearbeitet und war dann Chef bei großen Streamingdiensten wie HBO Max. Die Journalistin Sonja Sagmeister bewirbt sich ebenfalls – sie war 30 Jahre beim ORF, hat aber gerade rechtliche Auseinandersetzungen mit dem Sender. Die bisherige Chefin Ingrid Thurnher tritt nicht mehr an. Wer den Job bekommt, entscheidet sich in den nächsten Monaten.

Warum ist das für dich wichtig?

Der ORF macht Programme, die du vielleicht schaust oder hörst – wer ihn leitet, beeinflusst, was dort in Zukunft läuft.