In der Türkei trifft sich nächste Woche die NATO – aber im Land selbst ist die Lage ziemlich angespannt.
Was ist passiert? Die Türkei lädt zur NATO nach Ankara ein. Rund 30 Staatschefs kommen, auch US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz. Das Treffen wurde extra kürzer geplant als sonst – damit es weniger Konflikte gibt. Gleichzeitig wurden Demonstrationen verboten und viele kritische Journalisten durften nicht akkreditiert werden. Der Oppositionspolitiker Imamoglu, der frühere Bürgermeister von Istanbul, sitzt seit etwa einem Jahr im Gefängnis. Seine Partei CHP organisiert trotzdem wöchentlich Proteste in verschiedenen Stadtteilen.
Wer hilft? Verschiedene Organisationen schauen genau hin. Die Expertin Sinem Adar vom Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit (SWP) erklärt im Interview, wie sich die Türkei politisch verändert hat. Auch die CHP versucht, mit friedlichen Demonstrationen Aufmerksamkeit zu schaffen – etwa für freie Wahlen 2028. Internationale Medien wie SRF News berichten über die Einschränkungen, damit die Welt mitbekommt, was im Land passiert.
