Bei der Tour de France wurden Spitzenfahrer mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt, damit Doping-Jäger Blutproben nehmen konnten.
Stell dir vor, du schläfst tief und fest – und plötzlich klopft es um zwei Uhr nachts an der Tür. Genau das ist Jonas Vingegaard und Tadej Pogačar bei der Tour de France passiert. Die beiden besten Radfahrer der Welt mussten mitten in der Nacht Blutproben abgeben, damit man sicher sein kann, dass sie keine verbotenen Mittel nehmen. Solche unangekündigten Tests sind extrem selten, aber sie sind erlaubt, wenn ein Richter zustimmt und es einen konkreten Verdacht gibt.
Zum Glück gibt es Leute, die sich für sauberen Sport stark machen. Eine Organisation namens ITA – das steht für International Testing Agency – kümmert sich im Auftrag des Radsport-Weltverbands UCI darum, dass niemand betrügt. Auch frühere Radprofis wie Jonathan Vaughters, der früher selbst mal einen Fehler gemacht hat, sagen heute: Die Nachttests sind wichtig, damit alle fair fahren. Teamchefs und Fahrer wie Ralph Denk finden: Wenn der Sport sauber bleibt, gewinnen am Ende die ehrlichen Sportler.
