Ein englischer Torwart und der argentinische Fußballstar Diego Maradona – 40 Jahre nach einem berühmten Tor haben sie ihren Frieden gemacht.

Stell dir vor: Du stehst im Tor, der Ball kommt – und plötzlich drückt ihn ein Gegenspieler mit der Hand rein. Genau das ist 1986 Diego Maradona beim Spiel England gegen Argentinien passiert. Der Schiedsrichter sah es nicht und zählte das Tor. Maradona sagte später, die „Hand Gottes“ habe mitgespielt. Der Torhüter war Peter Shilton. Er war sauer – lange Zeit.

40 Jahre lang hat Shilton das Tor nicht vergessen. Er fand, Maradona hätte sich entschuldigen müssen. 2020 ist Maradona gestorben. Damals sagte Shilton, er hätte Maradona die Hand gegeben, wenn sich dieser entschuldigt hätte. Eine richtige Versöhnung gab es aber nicht. Maradona hat nie gesagt, dass er betrogen hat.

Jetzt, 40 Jahre nach dem Spiel, hat Shilton seine Meinung geändert. Er hat bei Dreharbeiten für eine Dokumentation einige argentinische Spieler getroffen. Die waren nett zu ihm. Deshalb sagt er jetzt: „Es ist Zeit, den Groll hinter sich zu lassen.“ Er will das Kapitel endlich schließen. Das Spiel ist übrigens berühmt, weil Maradona im selben Match noch ein zweites, unglaublich schönes Tor geschossen hat – das wurde 2002 zum „Tor des Jahrhunderts“ gewählt.