Das Unternehmen Anthropic hat eine erste Version seines neuen KI-Modells Mythos namens Claude Fable 5 veröffentlicht – aber nur in einer abgespeckten Variante.

Was ist passiert? Das US-Unternehmen Anthropic hat ein neues KI-Modell mit dem Namen Mythos entwickelt. Davon ist jetzt eine erste Version erschienen, die Claude Fable 5 heißt. Diese Version kann nicht alles, was das vollständige Modell kann – sie wurde für die Öffentlichkeit eingeschränkt. Zuerst durften nur wenige Partner testen, zum Beispiel die US-Regierung und einige Firmen. Anthropic hatte Mythos schon im April vorgestellt, also vor ein paar Monaten.

Wer hilft oder passt auf? Fachleute für Computersicherheit schauen sich das Modell genau an. Sie haben erklärt, dass das KI-Modell Sicherheitslücken in Software finden und ausnutzen kann – also Schwachstellen in Programmen, die eigentlich geschützt sein sollten. Das kann nützlich sein, um Systeme sicherer zu machen, aber auch gefährlich, wenn Kriminelle oder staatliche Hackergruppen das Modell für Angriffe auf Banken, Energieanlagen oder andere wichtige Ziele missbrauchen. Deshalb warnen deutsche Verfassungsschützer und Sicherheitspolitiker vor möglichen Risiken.