Eine Frau und ihr Sohn aus Slowenien wurden nahe der Fusine-Seen in Norditalien tot gefunden – die Polizei glaubt, dass ein Sturm sie in einen Bach riss.

Was ist passiert? Am vergangenen Wochenende hat ein Wanderer im trockenen Bachbett oberhalb des oberen Fusine-Sees unweit des italienischen Ortes Tarvis zwei leblose Personen entdeckt. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass die 49-jährige Frau und ihr Sohn bereits am 23. Juni bei einem schweren Gewitter von einem plötzlich angeschwollenen Gebirgsbach mitgerissen wurden. Hinweise auf ein Verbrechen gibt es laut Ermittlern nicht. Eine Obduktion soll nun zeigen, was genau passiert ist.

Wer hilft? Die Carabinieri in Tarvis und die Staatsanwaltschaft in Udine kümmern sich um die Aufklärung. Drohnenaufnahmen stützen die Annahme, dass die beiden zu einer Wanderung aufgebrochen waren. Rettungskräfte bargen oberhalb der Fundstelle einen Rucksack mit Autoschlüsseln und eine Tasche mit einer Drohne. Bergrettungsorganisationen und Wetterdienste in den Alpenregionen warnen regelmäßig vor schnellen Wetterumschwüngen und beraten Wanderer zu Tourenplanung und Risiken.