Bundesministerin Reem Alabali Radovan wollte in den Libanon reisen, um Menschen in Not zu helfen, doch der eskalierende Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah machte den Flug zu gefährlich.

Was ist passiert? Stell dir vor, du bist auf dem Weg zu einem wichtigen Treffen, und plötzlich wird die Lage so unsicher, dass du umdrehen musst. Genau das ist Ministerin Radovan passiert. Sie war im Flugzeug nach Beirut, als die israelische Armee Angriffe auf die Vororte der Stadt befahl. Ihr Ministerium entschied: Sicherheit geht vor, die Reise wird abgebrochen.

Wer hilft? Die Ministerin wollte sich eigentlich mit Fachleuten vor Ort treffen, zum Beispiel mit der libanesischen Sozialministerin Haneen Sayed, die sich um die Krisenhilfe kümmert. Gemeinsam mit einem norwegischen Minister wollte sie herausfinden, wie man den über eine Million Vertriebenen im Libanon am besten helfen kann. Auch wenn die Reise jetzt ausfällt, arbeiten diese Helferinnen und Helfer weiter daran, Notunterkünfte, Essen und Bildung zu organisieren.