Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit hat das Krankenhaus verlassen, rund vier Wochen nachdem sie eine neue Lunge bekommen hat.

Mette-Marit ist die Frau von Kronprinz Haakon und damit Kronprinzessin von Norwegen. Schon 2018 haben Ärzte bei ihr eine Lungenfibrose festgestellt. Das bedeutet, dass sich das Lungengewebe mit der Zeit verändert und vernarbt. Dadurch kann der Körper weniger Sauerstoff aufnehmen, und das Atmen fällt schwerer.

Ihr Zustand wurde schlechter, deshalb kam sie im Juni auf die Warteliste für eine neue Lunge. Ohne die Operation hätte sie laut dem Krankenhaus in Oslo wahrscheinlich nur noch etwa ein Jahr zu leben gehabt. Zum Glück ging alles gut: Vor rund vier Wochen hat sie die neue Lunge bekommen, und jetzt darf sie wieder nach Hause.

Ihr Mann Haakon hat gesagt, dass die Heilung noch lange dauern wird. Trotzdem sei es ein richtig gutes Gefühl, so weit gekommen zu sein. Das Königshaus hat mitgeteilt, dass es Mette-Marit den Umständen entsprechend gut geht. In den nächsten Wochen wird sie sich zu Hause weiter erholen.