Beim Ironman in Hamburg haben Unbekannte kleine Metallsplitter auf die Radstrecke gestreut – viele Hobby-Sportler mussten aufgeben.
Was ist passiert? Beim Jedermann-Rennen des Ironman Hamburg, also dem Rennen für Freizeit-Sportler, haben Unbekannte auf einem Streckenabschnitt im Stadtteil Kirchwerder millimetergroße Metallsplitter verteilt. Das sind winzige Metallteilchen, die mit bloßem Auge kaum zu sehen sind. Viele Teilnehmer sind damit in platte Reifen gefahren. Nach Polizeiangaben mussten etwa 50 Leute deshalb anhalten, Medien sprachen sogar von bis zu 150 Betroffenen. Mindestens eine Person wurde mit dem Krankenwagen in eine Klinik gebracht.
Wer hilft jetzt? Die Polizei war schnell vor Ort. Sie sichert Spuren, befragt Zeugen und ermittelt wegen Sabotage und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr. Das bedeutet: Jemand hat absichtlich eine Gefahr für andere Menschen geschaffen. Die Einsatzkräfte nehmen Hinweise aus der Bevölkerung ernst und prüfen auch andere Streckenabschnitte. Das Profi-Rennen der Profi-Triathletinnen und -Triathleten konnte ohne Probleme stattfinden – es war nicht von dem Vorfall betroffen.
