Bei der Ironman-EM in Hamburg hat Solveig Lövseth aus Norwegen gewonnen, Laura Philipp wurde Zweite – und auf der Radstrecke haben Unbekannte Metallteile ausgelegt.

Stell dir vor, du hast monatelang trainiert und dann liegen plötzlich Metallteile auf der Straße: Genau das ist am Sonntag in Hamburg passiert. Rund 3.000 Sportlerinnen und Sportler aus 60 Ländern sind bei der Ironman-EM an den Start gegangen. Das Rennen besteht aus 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Bei den Profis hat die Norwegerin Solveig Lövseth in 8:11:11 Stunden gewonnen, die 39-jährige Laura Philipp aus Heidelberg wurde in 8:12:29 Stunden Zweite.

Doch es gab auch eine schlechte Nachricht: Im Stadtteil Kirchwerder haben unbekannte Täter Metallteile auf der Radstrecke gestreut. Das ist der Abschnitt, auf dem die Freizeitathleten gefahren sind, also Menschen wie du oder ich, die für so ein Rennen lange trainieren. Etwa 150 von ihnen haben durch die Teile platte Reifen bekommen, 50 konnten danach gar nicht mehr weiterfahren. Es gab Verletzte, mindestens eine Person kam mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus.