Der deutsche Kanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben sich in Brühl getroffen und über mehr Zusammenarbeit gesprochen.

Es war ein großes Treffen mit vielen Politikerinnen und Politikern aus Deutschland und Frankreich. Sie haben in Schloss Augustusburg in Brühl darüber geredet, wie beide Länder enger zusammenarbeiten können – zum Beispiel bei der Verteidigung, bei Künstlicher Intelligenz und beim Klimaschutz. Macron sagte, die letzten Monate hätten eine echte deutsch-französische Annäherung gebracht, und Merz betonte, dass der Élysée-Vertrag von vor 65 Jahren noch heute die Grundlage für die Zusammenarbeit sei.

Auf dem Programm stand auch ein Treffen am Fliegerhorst Nörvenich, wo es um Sicherheit und Verteidigung ging. Am Abend davor hatten sich Merz und Macron schon auf Schloss Bensberg bei Köln getroffen, um das große Treffen vorzubereiten. Beide wollen, dass Europa stärker zusammensteht – gerade wegen des Krieges in der Ukraine.

Der Ort war bewusst gewählt: Vor 65 Jahren hatte Frankreichs Präsident Charles de Gaulle hier dem damaligen Kanzler Konrad Adenauer einen Freundschaftsvertrag vorgeschlagen. Es ist also ein Platz, der für die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich eine besondere Bedeutung hat. Beobachterinnen und Beobachter denken, dass es einer der letzten Ministerräte mit Macron gewesen sein könnte, weil er 2027 nicht nochmal als Präsident kandidiert.