Frankreich hat am 14. Juli 2026 mit einer riesigen Militärparade auf den Champs-Élysées seine Unterstützung für die Ukraine gezeigt – Bundeskanzler Friedrich Merz war als Gast dabei.

Was ist passiert? In Paris ist am Dienstag die größte Militärparade der Amtszeit von Präsident Emmanuel Macron über die Bühne gegangen. Rund 6.800 Soldatinnen und Soldaten marschierten über die berühmte Champs-Élysées – so viele wie nie zuvor. Mit dabei waren 500 Soldatinnen und Soldaten aus 30 europäischen Ländern, die sich in einer Gruppe namens „Coalition of the Willing“ zusammengeschlossen haben, um die Ukraine zu unterstützen. Auch deutsche Soldatinnen und Soldaten waren dabei, insgesamt 21 aus einem Artilleriebataillon aus Baden-Württemberg. Auf der Ehrentribüne saßen neben Bundeskanzler Friedrich Merz auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und rund 30 weitere Staats- und Regierungschefs. Über der Avenue flogen Mirage-Kampfjets, die von französischen und ukrainischen Pilotinnen und Piloten gemeinsam gesteuert wurden – Flugzeuge, die Frankreich zuvor schon an die Ukraine geliefert hatte. Der 14. Juli ist in Frankreich Nationalfeiertag. Er erinnert an den Sturm auf die Bastille im Jahr 1789, mit dem die Französische Revolution begann.