Der deutsche Kanzler Merz und Frankreichs Präsident Macron treffen sich in Nordrhein-Westfalen zu einem großen Ministerrat.

Am Freitag ist der französische Präsident Emmanuel Macron nach Deutschland gekommen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat ihn in Nordrhein-Westfalen empfangen. Auf Schloss Augustusburg in Brühl treffen sich acht Ministerinnen und Minister aus beiden Ländern. Sie reden über Themen wie Wirtschaft, Sicherheit und den Austausch zwischen den Gesellschaften.

Merz hat bei der Ankunft gesagt, dass die deutsch-französische Freundschaft schon seit Jahrzehnten wichtig ist. Er meinte damit den Élysée-Vertrag von 1963. Damals haben Deutschland und Frankreich beschlossen, immer eng zusammenzuarbeiten. Merz sagte, dieser Vertrag sei "die Basis für unsere Arbeit".

Es gibt aber auch Kritik. Manche Expertinnen und Experten sagen, dass solche Treffen oft mehr Symbol als echte Ergebnisse sind. Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Franke vom European Council on Foreign Relations wünscht sich Projekte, die wirklich etwas verändern – und die auch dann weiterlaufen, wenn in Frankreich oder Deutschland eine andere Regierung an die Macht kommt.