Der Villacher Kirchtag bekommt zur 81. Auflage ein neues Sicherheitskonzept mit mehr Polizei, Videoüberwachung und besserem Brandschutz.
Der Villacher Kirchtag ist eines der größten Feste in Österreich. Zur 81. Auflage hat die Stadt Villach ein komplett neues Sicherheitskonzept vorgestellt. Das alte Konzept stammte noch aus dem Jahr 2015 und wurde nun monatelang überarbeitet. Verantwortlich dafür war der Sicherheitsexperte Herbert Wagner, der schon das Donauinselfest und den Eurovision Song Contest abgesichert hat.
Das Herzstück ist eine dauerhaft besetzte Einsatzzentrale am Hans-Gasser-Platz. Von dort aus beobachten Kameras das Festgelände live. Wenn sich irgendwo Menschen stauen oder ein Durchgang zu eng wird, schicken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sofort Sicherheitspersonal dorthin. So sollen Probleme erkannt werden, bevor sie entstehen.
Damit niemand im Gedränge übersehen wird, gibt es eine flächendeckende Beleuchtung und sogar einen Notstromgenerator. Falls der Strom ausfällt, bleibt das Festgelände trotzdem hell. Ab 16 Uhr dürfen keine Autos mehr in die Innenstadt fahren, damit alle Besucherinnen und Besucher sicher feiern können.
Auch der Brandschutz wurde verstärkt. Nach der schrecklichen Brandkatastrophe in Crans-Montana in der Schweiz, bei der 41 Menschen starben, achten die Organisatoren nun besonders genau auf Paletten, Kartons und Dekoration. Die berühmten „Kirchtagsherzen" sind als schwer entflammbar zertifiziert, Fluchtwege und Notausgänge werden streng kontrolliert.
