Die Telekom bringt ihr Glasfaser-Internet jetzt auch in kleine Orte, und Valve verlangt plötzlich viel mehr Geld für die günstigere OLED-Version des Steam Decks.
Stell dir vor, du wohnst in einem Dorf in Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern und hattest bisher nur lahmes Internet. Jetzt kommt die Telekom und bietet dir superschnelles Glasfaser an – aber nicht über eigene Leitungen, sondern über die Netze von zwei kleineren Firmen: e.discom und Wemacom. Die haben in den letzten Jahren mit staatlicher Hilfe Glasfaserkabel in rund 400 Gemeinden verlegt. Bisher konnten dort nur wenige Anbieter Tarife verkaufen. Ab sofort hast du mehr Auswahl, weil die Telekom diese Netze mitnutzt.
Das Ganze läuft über sogenanntes Bitstream. Das ist eine Technik, bei der die Telekom die Datenübertragung der anderen Netzbetreiber einkauft und dir dann ihr eigenes Internetpaket schnürt. So müssen nicht zwei Unternehmen nebeneinander Kabel in die Erde legen, was teuer und unnötig wäre. Der zuständige Minister in Mecklenburg-Vorpommern findet das super, und auch der Branchenverband BREKO sagt: Das ist ein gutes Signal für die Menschen dort. Allerdings gibt es auch Kritik: Manche Fachleute meinen, die Telekom habe solche Kooperationen bisher oft nur angekündigt, aber nicht richtig umgesetzt.
