Im Jahr 2025 hat Österreich deutlich mehr Geld für die Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben, vor allem für ambulante Hilfen, die Familien direkt zu Hause unterstützen.

Wenn es einer Familie nicht gut geht und ein Kind in Schwierigkeiten steckt, kann die Kinder- und Jugendhilfe helfen. Es gibt zum Beispiel die sozialpädagogische Familienhilfe: Dabei kommen Fachleute zu dir nach Hause, sprechen mit den Eltern und unterstützen die ganze Familie im Alltag. Auch die Familienintensivbetreuung, Elterntrainings und eine Einzelbetreuung für Kinder oder Jugendliche gehören dazu.

In Wien, Oberösterreich und der Steiermark wurde im Jahr 2025 besonders viel Geld für solche Hilfen ausgegeben. Auch Niederösterreich, Salzburg und Kärnten haben mehr investiert. Das bedeutet: In vielen Regionen Österreichs werden Familien heute schneller und öfter unterstützt, bevor Probleme zu groß werden.

Das Ziel ist, dass Kinder möglichst bei ihren Familien bleiben können. Eine Unterbringung außerhalb der Familie soll dadurch seltener nötig sein. Damit das klappt, braucht es genug ausgebildete Fachkräfte, zum Beispiel Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter. Deren Arbeit macht einen großen Teil der Kosten aus.